The House of #Horrorctober: Shrew’s Nest (Musarañas)

Das spanische Kino haut immer mal wieder, insbesondere im Bereich der Phantastik und des Horror, einige wirklich gute Filme raus. Shrew’s Nest lief 2015 im Rahmen des Fantasy Filmfest, aber meine Liste war damals relativ lang, so daß er letztendlich auf der “ein anderes Mal”-Liste gelandet ist. Der diesjährige #Horrorctober ist dieses andere Mal.

Worum geht es?
Spanien in den 1950er Jahren. Montse teilt sich mit ihrer 18 Jahre jüngeren Schwester eine Wohnung. Ihre Mutter verstarb bei der Geburt der Kleinen und ihr Vater kehrte nicht aus dem Krieg zurück. Sie ist streng gläubig und leidet unter extremen Störungen, durch die sie die Wohnung nicht verlassen kann und immer wieder sieht sie ihren Vater, der sie streng tadelt. Eines Tages klopft ihr Nachbar Carlos an die Tür und bittet um Hilfe, da er die Treppe runtergefallen ist. Zunächst verheimlicht Montse ihrer Schwester den Fremden in der Wohnung und gegenüber Carlos behauptet sie das ein Arzt dagewesen ist der verordnet hat das er eine Weile von Montse gepflegt werden soll; doch auch Carlos hat ein Geheimnis…

Shrew’s Nest, dessen zentraler Handlungsort die Wohnung der Schwestern ist, ist Psycho-Horror im Stile von Misery. Wir werden Zeuge, wie Montse mehr und mehr ihrem Wahn verfällt und schließlich alles zu einem konsequentem Ende geführt wird. Und auch wenn ein Teil dieses Endes meilenweit vorhersehbar ist, so endet der Film mit einer hochemotionalen Note bei dem auch gerne mal ein Tränchen verdrücken darf.

Fazit: Sehenswertes Psycho-Kammerspiel aus Spanien.

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