The House of #Horrorctober: XX

Da die letzten beiden Beiträge zum diesjährigen #Horrorctober so enttäuschend waren, habe ich mich als nächstes für die Anthologie XX entschieden, die aus 4 Kurzgeschichten die allesamt von Frauen geschrieben und gedreht wurden, besteht, um die Chancen zu erhören, das was gutes dabei ist. Der Einfachheit halber bewerte ich jeden Beitrag für sich.

The Box

von Jovanka Vuckovic

Worum geht es?
Susan ist mit ihren Kindern Danny und Jenny auf dem Heimweg, als ihr Sohn einen Mann in der U-Bahn anspricht, der eine große rote als Geschenk offensichtliche Schachtel bei sich trägt. Neugierig fragt er, was sich in der Schachtel befindet. Nachdem ihn der Fremde ihn hineinschauen ließ, verändert sich Dannys Verhalten.

Fazit: Kinder und Horror ein Klassiker, der eigentlich immer funktioniert. Solide inszeniert und der Beitrag, der am sich am wenigsten auf Musik zum Erzeugen von Spannung verlässt. Basiert als einziger auf einer existierenden Geschichte (von Jack Ketchum).

The Birthday Party

von Annie Clark aka St.Vincent

Worum geht es?
Mary bereitet alles im Haus für den Geburtstag ihrer Tochter Clara vor. Gleichzeitig versucht sie zu verhindern, das irgendjemand die Leiche ihres Mannes David entdeckt, der statt auf Geschäftsreise zu sein tot an seinem Schreibtisch sitzt.

Fazit: Der Situation angemessen ist der Kurzfilm von schwarzem Humor geprägt, der am Ende auf einen schwache Pointe hinausläuft. Meiner Meinung nach der schwächste Beitrag der Reihe, der vielleicht sogar an dritter Stelle besser aufgehoben wäre.

Don’t Fall

von Roxanne Benjamin

Worum geht es?
Vier Freunde machen einen Wanderurlaub in der Wüste. Als sich Gretchen an einer Wand verletzt entdecken sie dort seltsame Wandmalereien. Mit dem Einbrechen der Wand beginnt dann der Horror…

Fazit: Don’t Fall kommt schnell zum Punkt und ist schnell vorbei. In welche Kategorie Horror er fällt würde zu viel verraten. Ist der einzige Beitrag mit jump scare.

Her only living son

von Karyn Kusama

Worum geht es?
Coras Sohn Andy wird 18 und fragt sich wer sein Vater ist. Seine Mutter erzählte ihm, das er ein Schauspieler in Hollywood ist, der sich nicht für ihn interessiert. Doch ist das wirklich die Wahrheit?

Fazit: Das Segment der bekanntesten Regiesseurin (Kusamas The Invitation habe ich letztes Jahr gesehen) kommt zum Abschluß und bildet zusammen mit The Box auch den besten Beitrag. Worauf es hinausläuft ist zwar vorhersehbar, gut umgesetzt ist es aber allemal.

Fazit der Anthologie: Eingerahmt werden die vier Beiträge durch eine wunderbar surralistische Animation, die gleichwertig nehmen den oben lobend erwähnten The Box und Her only loving son steht. Gut unterhalten und nicht gelangweilt haben mich die Beiträge trotz der genannten Schwächen auf jeden Fall, so daß man da durchaus gerne Mal reingucken darf.


Eine Übersicht und Erklärung was es mit dem #Horrorctober auf sich hat, sowie welche Filme ich zu sehen gedenke und bereits habe findet ihr bei diesem Artikel.

Verantwortlich für das schrecklich, gruselige Haus, das das Fundament des diesjährigen #Horrorctober bildet ist CineCouch. Das Titelbild steht unter der Creative Commons License CC BY-ND 4.0 und darf von allen Teilnehmern verwendet werden. Für das diesjährige Motiv wurde das Bild „Haunted“ von houman_thebrave ausgewählt, das ebenfalls unter Creative Commons lizenziert ist.

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