#RPGaDay Tag 24: Was erwartest Du in einer Rezension/Besprechung eines Rollenspiels?

Bei RPGaDay geht es darum jeden Tag eine kleine Frage rund um das Thema Rollenspiel zu beantworten. Dadurch soll u.a. Werbung für unser schönes und abwechslungreiches Hobby betrieben werden und gezeigt werden, wie viel Spaß man damit haben kann. Dies habe ich 2015 ausschließlich, aber eher unregelmäßig, auf Twitter getan und letztes Jahr bin ich kläglich daran gescheitert, es in meinem Blog durchzuziehen. Hier nun also ein weiterer Versuch von idealerweise täglichen Antworten.

Alle Fragen zum #RPGaDay2017

Die Grafik mit allen Fragen stammt vom Casting Shadows Blog und kann nach einem Mausklick in ihrer Gänze betrachtet und gelesen werden.

Tag 24: Was erwartest Du in einer Rezension/Besprechung eines Rollenspiels?

Eigentlich lautet die Frage für Tag 24 “Benenne einen Zahle-soviel-Du-willst Verlag, der mehr verlangen sollte.“. Da dies aber ein Bereich ist, in dem ich so gar nicht zuhause bin, habe ich mir eine der Alternativ-, bzw- Ausweichfragen geschnappt.

Im Grunde genommen könnte man diese Frage sezieren, da es einen Unterschied macht, ob es um die Rezension eines Quellenbuches, des Grundregelwerks oder eines Abenteuerbandes handelt, aber darauf will ich gar nicht zu sehr eingehen. Im folgenden gehe ich einfach von einer Besprechung eines Grundregelwerkes aus: es sollte das Genre erwähnt sein, sowie in einer knappen Zusammenfassung was dieses Setting von anderen ähnlicher Machart unterscheidet.

Das verwendete System sollte erwähnt und gegebenenfalls kurz erläutert werden falls es etwas komplett neues ist, oder ob ich zusätzlich ein spezielles Universal-Regelwerk besitzen muss.

Der Rezensent sollte sich idealerweise einen Charakter nach dem Regelwerk erstellt haben und berichten, wie lange dies gedauert hat, wie leicht es ihm fiel und nach welchem Prinzip die Charaktere erstellt werden. Und wie läuft das später, wenn der Charakter Erfahrungspunkte bekommen hat? Es gibt doch sowas wie XP, oder?

Gut wäre auch, wenn er mit dem erstellten Charakter einmal eine Kampfsituation simuliert hat und berichten kann, wie diese ablief.

Wie gut/ausführlich ist eigentlich die Hintergrundwelt beschrieben und ganz wichtig: gibt es ein Einstiegsabenteuer im Buch? Wie sehr taugt dies zum Einstieg und repräsentiert es gut die Besonderheiten des Settings, des Genres und des Systems?

Was ist dem Rezensenten positiv und was negativ aufgefallen? Wie schneidet es im Vergleich mit genreähnlichen Produkten ab? Wie empfindet er das Preis-/Leistungsverhältnis?

Ich erwarte auch, dass alle Einschätzungen nachvollziehbar begründet werden. Das kann auch durchaus (beispielsweise) ein simples “Tolles Setting! Alles wunderbar beschrieben, aber Savage Worlds finde ich persönlich voll doof.” sein.

Zu guter letzt erwarte ich ein vernünftiges Fazit mit einer Bewertung aus der hervorgeht, wie zufrieden der Rezensent mit dem besprochenen Produkt ist. Außerdem will ich im jeden Falle eine klare Trennung zwischen Spoiler-Inhalten und Dingen, die Spieler ruhig von Anfang an wissen dürfen.

Und ganz wichtig: eine Rezension soll trotz allem das besprochene Werk nicht ersetzen. Schreibe so viel wie nötig, aber nicht mehr als Du musst.

Wenn ihr auch Lust habt an dem RPGaDay mitzumachen, dann tut es! Gerne als Kommentar bei mir oder als Tweet mit dem Hashtag #RPGaDay bzw #RPGaDay2017, aber noch viel besser wäre natürlich ein eigener Blog- oder Facebookbeitrag.

Ins Leben gerufen wurde der RPGaDay-Monat August ursprünglich von David Chapman, da jener feststellen musste, das ihm leider die Zeit fehlte, um sich weiterhin um die Organisation dahinter zu kümmern, gab er diese Aufgabe 2016 an wechselnde Organisatoren ab. Wer mehr über die Hintergründe dazu wissen möchte, dem empfehle ich das Video auf YouTube, welches er in diesem Blogbeitrag verlinkt hat.

Dieses Jahr hat Runeslinger vom Casting Shadows Blog diese Aufgabe übernommen und Michael von Jaegers.net war so freundlich Fragen, inklusive Ausweichfragen, ins Deutsche zu übersetzen.

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