The Ghost of #Horrorctober: Sinister

Sinister ist einer der Film meiner Horrorctober-Liste auf die ich an meisten gespannt war, denn ich hatte von einigen Leuten gehört, die ihn als einen der unheimlichsten Filme die sie je gesehen habe bezeichnet haben. Und so war ich gespannt, ob ich es ähnlich empfinden würde…

Worum geht es?
Ellison Oswalt (gespielt von Ethan Hawke) schreibt Bücher über wahre Verbrechen und zieht, ohne das seine Frau und Kinder es ahnen, mit seiner Familie in ein Haus in dem ein grausamer Mord stattgefunden hat. Er will den Ort zur Recherche nutzen, um seiner Karriere neuen Schwung zu geben. Während des Einzugs findet er auf dem Dachboden einen Karton mit Super 8-Rollen, die sich als Snuff-Filme herausstellen, die Morde aus verschiedenen Jahrzehnten darstellen. Je intensiver er sich mit diesen Filmen auseinandersetzt, desto merkwürdigere Dinge passieren im Haus…

Das Thema Snuff-Filme kommt immer mal wieder, im großen und ganzen aber erstaunlich selten, in Horror-Filmen vor, so daß es, im Gegensatz zu Found Footage-Filmen, immer noch einigermaßen frisch und nicht abgenutzt wirkt. Dies weiß Sinister gut zu nutzen. Die Super 8-Filme die hier plötzlich auftauchen sorgen gemeinsamen mit einem eindringlichen Soundtrack für Unbehagen und helfen eine gute Atmosphäre aufzubauen. Dabei verzichtet der Film auf die üblichen jump scares und nimmt sich immer mal wieder Zeit für ein wenig Humor bevor er auf sein Finale zusteuert.

Fazit: Sinister ist ein guter, moderner Horrorfilm, der, ähnlich wie The Witch, ohne billige Klischees auskommt und dennoch effektiv zu gruseln weiß. Es ist zwar nicht der unheimlichste Film den ich je gesehen habe, aber er ist auf jeden Fall besser als viele andere Filme, denen man dieses Prädikat gegeben hat. Ob der zweite Teil (immerhin vom gleichen Autorenpaar mitgeschrieben) mithalten kann, versuche ich dann im #Horrorctober2017 herauszufinden.

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